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Knoten und Bünde

Geschrieben von: Mathias | am 01. Januar 2011

Ein Prepper oder Survivalist sollte diverse Knoten kennen und beherrschen!

Ich glaube, darüber muss man auch nicht diskutieren.

Aber muss man unbedingt hunderte verschiedene Knoten kennen?

Nein!

Es reicht, wenn man erst einmal die wichtigsten Knoten kennt und diese aber dafür wirklich perfekt und absolut blind beherrscht.

Sicher kann man sich streiten, welche Knoten da in Frage kommen und welche nicht.

Ich selbst nutze als Grundknoten-Knowhow (was für ein Wort) die nachfolgend aufgeführten Knoten. Für die meisten Szenarien reichen diese wenigen Knoten eigentlich schon aus. Weitere Knoten benötigt man nur, wenn man spezielle Aufgaben erfüllen will/muss.

Auf eine detaillierte Beschreibung, Knüpf-, Steck-, oder Lege-Anleitung verzichte ich hier einfach. Dafür gibt es im Internet viele gute Spezialseiten mit Animationen, Videos und vielen Beispielen. Ich beschränke mich hier wirklich nur auf die Nennung des Knotens und des Verwendungszwecks (für den ich den betreffenden Knoten nutze).

Weberleinstek (Mastwurf)

weberleinstek-mastwurf

Nutzung:

Natürlich als altbekannten Kletterknoten, aber auch um mal schnell ein Seilende an einem beliebigen Gegenstand (Ast, etc.) zu befestigen.

Gerne benutze ich den Mastwurf auch als Anfangs- oder Endknoten bei Bünden.

Kreuzknoten (Weberknoten, Weberflach)

kreuzknoten

Nutzung:

Zur Verbindung zweier Seile/Seilenden, teils auch zur Verlängerung von Seilen. Die gesteckte Variante kann man auch prima als Abschlussknoten für Bünde benutzen.

Aber Achtung! Wenn man nicht richtig steckt, kommt kein Kreuzknoten dabei raus, sondern ein sogenannter "Diebesknoten", der sich bei etwas mehr Belastung sofort löst (Erkennung: Beim richtigen Kreuzknoten liegen die Enden der Seile auf einer Seite, beim Diebesknoten liegt ein Ende rechts und ein Ende links des Knotens).

Stopperstek (in Variante auch Taut-Line Hitch)

stopperstek

Nutzung:

Sehr gut geeignet, um Zeltleinen zu spannen. Damit spart man sich die unnützen Zeltleinenspanner aus Kunststoff oder Metall. Der große

Vorteil liegt darin, dass dabei der Seil- bzw. Leinendurchmesser vollkommen egal ist. Als Spannerknoten hält er immer.

Da ich nirgend eine vernünftige Anleitung gefunden habe, verweise ich hier mal auf dieses VIDEO vom HOWCAST

Zimmermannsschlag (Zimmermannsknoten)

zimmermannsknoten

Nutzung:

Zu Beginn von Bünden oder zur schnellen Leinenbefestigung

Palstek

palstek

Nutzung:

Als Rettungsknoten und überall, wo ich eine Schlaufe benötige, die sich nicht zuzieht.

Achterknoten

achterknoten

Nutzung:

Als Kletterknoten

Dreibein-Bund

dreibeinbund

Nutzung:

Für die Erstellung von Dreibeinen (Kochtopf über Feuerstelle, Tipi etc)

Kreis- und Kreuzbund

kreisbundkreuzbund

Nutzung:

Für die Verbindung rechtwinkliger Stangen, Hölzer etc.

Strickleiterknoten (Maurer?)

strickleiterknoten

Nutzung:

Für die Befestigung von Ästen oder Hölzern am Seil für die Erstellung einer einfachen Strickleiter.

Natürlich gibt es noch eine schier unendliche weitere Anzahl der verschiedensten Knoten und Bünde.

Wer glaubt, noch mehr Knoten und Bünde kennen zu müssen, sollte mal auf diversen Pfadfinderseiten schauen. Dort bekommt man sicher die umfangreichsten Infos.

Kommentare   

 
+1 # Thomas 2013-04-11 20:26
Der abgebildete Achtknoten ist ein doppelter Achtknoten. Der einfache Achtknoten verdickt nur die Leine und verhindert so ein Durchrutschen durch enge Ösen.

Der doppelte Achter hat ähnliche Eigenschaften wie der Palstek ist, aber zugsicherer in alle Richtungen.
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